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Landesbühne

  • Spielort:
    Theatersaal in der Karl-Bruns-Realschule, Wiesenstrasse 4                                                           mit 295 Plätzen (Fläche für Rollstuhlfahrer vorhanden)

             - gleicher Preis für alle Plätze ( von Reihe 1-16)

             - Parkplätze vor und hinter der Schule

  • Vorstellungsbeginn:
    19.15 Uhr (Einführung in die Thematik des Stückes durch den jeweiligen Dramaturgen / Dramaturgin; Ausnahme: bei den Musicals
    19.30 Uhr (Ausnahmen: Märchenspiele, diese Stücke finden vormittags statt)
  • Eintrittspreise
    Einzelkarte pro Person auf allen Plätzen: 10,00 Euro
    Gruppen ab 12 Personen: 8,00 Euro pro Person
    (Schüler/Studenten: 5,00 Euro)
    Vollabo: 50,00 Euro (Schüler/Studenten 25,00 Euro) (alle sechs Stücke)

             Halbabo I: 28,00 Euro (Schüler/Studenten 14,00 Euro)
             (Oktober bis Dezember 2014)
             Halbabo II: 28,00 Euro (Schüler/Studenten 14,00 Euro)
             (Januar bis März 2015)

 

  • Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse

    

             Grundsätzlich können ab dem 01. September 2014 für alle einzelnen Veranstaltungen Karten

             gekauft werden für Erwachsene und Schüler als Einzelbesucher oder auch in Gruppen.

             Bestellungen bei Frau Gisela Olthoff, Eichenweg 2, Telefon: 04951- 2364. Weiterhin gibt es

             wie bisher die Karten im 14tägigen Vorverkauf vor Aufführungsbeginn bei der Buchhandlung

             Klinkenborg (siehe unten) und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

 

 
            Vorverkauf Einzelkarten (ab 14 Tage vor Aufführungsbeginn): 
            Buchhandlung Klinkenborg
            Neue Straße 19
            Telefon: 0 49 51-22 19

            Verkauf von Abos und Karten an der Abendkasse oder bis 14 Tage vorher 
            bei
Frau Gisela Olthoff, Eichenweg 2, Telefon: 0 49 51-23 64

            Falls Sie Interesse an einem Abonnement haben, melden Sie sich bitte umgehend bei Frau Olthoff.

Spielzeit 2014/2015 (12. Theatersaison des Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland)

Per Abstimmung unter den Zuschauern in Weener ist entschieden worden, welche Stücke die Landesbühne in der Saison 2014/2015 zeigen wird. Ausgewählt werden konnte aus 10 Vorschlägen.

Die sechs unten aufgeführten Stücke versprechen wieder eine interessante neue Theatersaison.

Spielplan

2014/2015 2015
Sonnabend, den 20.09.2014
"Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe

Freitag, den 06.02.2015

"Punk Rock" von Simon Stephens

Sonnabend, den 22.11.2014
"Der kleine Horrarladen"
von Alan Menken und Howard Ashman


Donnerstag, den 05.03.2015
"Ich habe Bryan Adams geschreddert" von Oliver Bukowski
Freitag, den 05.12.2014
"Drei Schwestern" von Anton Tschechow
Donnerstag, den 05.05.2015
"Wie im Himmel" von Kay Pollack

Sondervorstellungen für die Schulen:

Auch in diesem Jahr gibt es im November wieder Aufführungen vormittags für die Grundschulen des Rheiderlands und die 5. und 6. Klassen anderer Schulen.

Hänsel und Gretel

von Brüdern Grimm

Dieses Jahr haben wir einen Grimmschen Märchenklassiker für Sie und Ihre Familie ausgesucht: Die Eltern, bitterarm, entscheiden sich schweren Herzens, ihre Kinder im Wald auszusetzen. Die Geschwister Hänsel und Gretel versuchen sich zu retten und gelangen zu einem wundersamen Lebkuchenhaus, in dem allerdings eine böse Hexe wohnt, die den kleinen Hänsel  mästet, um ihn zu braten. Doch keine Sorge: Dieses Märchen hat ein Happy-End und ist eingebettet in den sanften Zauber einer traumhaften Welt, die das Böse böse und das Gute gut sein lässt – mit viel Poesie und Live-Musik für Menschen ab 6 Jahren.

mit Pause
Regie & Text Carola Unser
Bühne & Kostüme
Gesine Lenz
Musik
Katharina Hoffmann
Dramaturgie Britta Hollmann



Programm 2014/2015 in Stichworten

Faust I

Heinrich Faust ist am Ende. Sein unstillbarer Wissensdrang schlägt angesichts des immer schnelleren und ununterbrochenen Bild-, Daten und Nachrichtenstroms in die ernüchternde Erkenntnis um, dass „wir nichts wissen können“. Faust wendet sich enttäuscht vom Leben ab. Doch vom Weltschmerz wund gerieben ist er empfänglich für all die Verlockungen, die Mephisto in letzter Sekunde vor ihm auftut. Vom Teufel selbst auf die Suche nach dem schönsten Augenblick geschickt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Fausts nun folgender Konsumrausch bleibt nicht ohne Folgen. Drei Tote und eine zum Tode verurteilte Geliebte sind die tragische Bilanz eines rastlosen, armseligen und kriminellen Egos, das seine Seele verkauft hat.

FAUST – der deutsche Mythenstoff schlechthin, wurde durch Goethe zur Tragödie unserer Zeit, deren Faszination auch nach über 200 Jahren ungebrochen ist.

Mit Einführung und Pause

Regie Olaf Strieb Bühne & Kostüme Herbert Buckmiller Video Björn de Groot Dramaturgie Lea Redlich Regieassistenz Anna Lotta Seiffert


Der kleine Horrarladen

von Alan Menken und Howard Ashman


Im Jahr 1960 wettete der berüchtigte B-Filmregisseur Roger Corman, dass er in einer Woche einen kompletten Film produzieren könnte, inklusive Verfassen des Drehbuches, Casting, Dreharbeiten und Schnitt. Er hat die Wette gewonnen und „Little Shop of Horrors“ wurde einer der erfolgreichsten B-Movies aller Zeiten.

In den frühen 80er Jahren machte sich das oscarprämierte Erfolgsduo Alan Menken und Howard Ashman („Arielle, die Meerjungfrau“, „Die Schöne und das Biest“) daran, die Horrorkomödie zum Musical umzuformen. Mit weltweit durchschlagendem Erfolg. Die Liebes- und Horrorgeschichte um den trotteligen Antihelden Seymour, der in den Bann einer fleischfressenden Pflanze gerät, und die unerreichbare, hübsche, aber nicht allzu schlaue Audrey, die unter der Fuchtel eines sadistischen Zahnarztes steht, ist von den Bühnen nicht mehr wegzudenken.

ohne Pause
Regie Andreas Kloos Musikalische Leitung Erich A. Radke Choreografie: Till Nau Bühne & Kostüme Kiki de Kock Dramaturgie Peter Hilton Fliegel Regieassistenz Svea Krull / Romy Lehmann

Drei Schwestern

von Anton Tschechow


Nach dem Tod ihres Vaters wollen die drei Schwestern sofort nach Moskau zurück. Und doch setzen sie sich in der provinziellen Garnisonsstadt fest. Olga ist unglücklich als Lehrerin, Mascha hat zu früh geheiratet und Irina sehnt sich nach der großen Liebe. Ein Jahr später ist alles schlimmer geworden: Irina hat zwei Verehrer, die sie beide verschmäht, Mascha hat eine Affäre begonnen und Olga hat sich mit  Natascha, der Frau ihres Bruders zerstritten …

Jahr für Jahr sinkt die Hoffnung. Die Gespräche, die um die immer gleichen Themen kreisen, erscheinen wie ineinander geschachtelte Monologe, in denen jede Figur hofft, dass ihr endlich einmal jemand zuhören möge. Und gerade deshalb ist das Stück so reich an Gefühlen: Liebe und Hass, Zuneigung und Ekel. Komik und Tragik stehen direkt nebeneinander und das ungute Wissen, dass die Welt nichts mehr zusammenhält: „Ein mächtiger Sturm wird unserer Gesellschaft die Trägheit aus den Knochen schütteln und sie aus allen Fugen krachen lassen.“

Wie alle Stücke Čechovs berührt einen auch dieser Text ganz unmittelbar und entzieht sich gleichzeitig jeder eindeutigen Interpretation. Eine hochspannende Reise in unser Seelenleben.

Mit Einführung und Pause

Regie Eva Lange Bühne & Kostüme Carolin Mittler Dramaturgie Lea Redlich Regieassistenz Anna Lotta Seiffert



Punk Rock

von Simon Stephens

Eine Schulbibliothek, sieben junge Menschen, Alltag – knallhart, aber ultranormal: Man strebt nach Bestleistungen und perfektem Aussehen, dem ersten Kuss, dem ersten Sex oder überhaupt nach einem gemeinsamen Moment. Jeder, ob pubertierend oder midlife-kriselnd, kennt den Kampf um gegenseitige Anerkennung und Respekt. Dass dieser Kampf nicht fair sein muss, wissen wir, seit Mobbing alle Lebensbereiche prägt. Dass er entgleisen kann, seit Erfurt, Winnenden und Columbine.

Der derzeit in Deutschland meistgespielte fremdsprachige Dramatiker Simon Stephens hinterfragt mit seinem psychologisch fein gezeichneten Drama diese „Normalität“. Die Geschichte seiner Jugendlichen wird zum Spiegel einer gesamten Gesellschaft, die Leistung und Funktionalität über alles stellt. Einzig gemeinsam bleibt ein Lebensgefühl tiefer Verunsicherung.

Mit Einführung.

PUNK ROCK richtet sich gezielt an Erwachsene und Jugendliche (ab 15). Mit einem Abend, der sich vordergründig mit Jugendlichen beschäftigt, dabei aber ein gesamtgesellschaftliches Phänomen untersucht, schlägt dieses Stück eine Brücke zwischen dem Angebot der Jungen Landesbühne und dem Abendspielplan.

mit Pause
Regie Carola Unser Musik Katharina Hoffmann Bühne & Kostüme Juliette Collas Dramaturgie Britta Hollmann Regieassistenz Romy Lehmann



Ich habe Bryan Adams geschreddert

von Oliver Bukowski


Arbeit bringt Freude, das Team steht über allem und die beste Idee setzt sich durch. Das sind die großen Lügen der modernen Arbeitswelt, die uns motivieren sollen, uns jeden Morgen wieder zur Arbeit zu schleppen und auch noch Spaß dabei zu haben.

Um den Zusammenhalt in seiner Abteilung zu fördern hat Frank Peukert, der stellvertretende Filialleiter eines Unternehmens für Sanitärkeramik, zu einer Sommersonnenwende-Party eingeladen. Doch die Vorzeichen stehen nicht gut. Je länger der Abend dauert und je stärker Alkohol und peinliche Partyspiele ihre enthemmende Wirkung entfalten, desto ungeschminkter löst sich der Abend im verbalen Gemetzel der Anwesenden in Wohlgefallen auf. Einzig Franks Sohn Jannik durchschaut den faulen Zauber und provoziert die Karrierehamster mit beißendem Sarkasmus.

Woran erkennt man eine gute Komödie? Dass man Tränen lacht, weil einem die ewigen Wahrheiten über die eigene Unzulänglichkeit so lustvoll um die Ohren gehauen werden, dass es nur so kracht im Gebälk. Der Gerhart-Hauptmann-Preisträger Oliver Bukowski beherrscht diese Kunst meisterhaft und zählt seit der Jahrtausendwende zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern deutscher Sprache.

Mit Einführung mit Pause


Regie Gero Vierhuff Bühne & Kostüme Ilka Kops Dramaturgie Peter Hilton Fliegel


Premiere:


Wie im Himmel

von Kay Pollack

 

Daniel Dareus hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Große Orchester, große Konzerthallen voller Zuschauer – alle liegen dem Maestro zu Füßen. Bis er nach einem Konzert mit Nasenbluten und Kreislaufstörungen zusammenbricht. Daniel zieht die Notbremse, sagt alle Termine ab und kehrt in sein Heimatdorf zurück.

Mit diesem Dorf verbindet er Momente des Glücks, wenn er in seiner Erinnerung als Kind mit seiner Geige durch die Felder streift. Aber er trägt auch ein Trauma in sich, das hier wieder an die Oberfläche zurück drängt. Als er gebeten wird, die Leitung des lokalen Kirchenchores zu übernehmen, trifft Daniel zwei Entscheidungen: Erstens, „Ich mache Musik nur noch um der Musik Willen“ und zweitens, „Echte Musik kommt aus der Seele“. Die Dörfler in der schwedischen Provinz halten Daniel zunächst für einen Spinner, aber sie lassen sich auf sein Experiment ein …

Vom Regisseur des Films selbst fürs Theater bearbeitet erzählt WIE IM HIMMEL die berührende Geschichte einer Selbstfindung, die unter demselben Titel ein Millionenpublikum ins Kino lockte und 2005 für den Oscar nominiert war.

mit Pause

Regie Peter Hilton Fliegel Arrangements & Musikalische Leitung Erich A. Radke Bühne & Kostüme Kiki de Kock Dramaturgie Lea Redlich



Abonnements

Voll-Abonnement für alle sechs Stücke 50,00 Euro (ermäßigt 25,00 Euro)
Halb-Abonnement I (September 2013 bis Februar 2014) 28,00 Euro (ermäßigt 14,00 Euro)
Halb-Abonnement II (März bis Mai 2014) 28,00 Euro (ermäßigt 14,00 Euro)

Vorstandsmitglieder

Zur finanziellen Entlastung der Stadt Weener (Ems) hat der "Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland" seit
2003 die gesamte Organisation, Pressearbeit, Werbung, den Verkauf der Abos und der Karten an der
Abendkasse (immer ab 19.00 Uhr) übernommen. Seit November 2006 verpflichtet sich der Freundeskreis, alle mit den Aufführungen entstehenden Kosten zu übernehmen (z.B. Brandwache, Hausmeisterentschädigung etc.). Die Stadt zahlt weiterhin den Jahresbeitag des Zweckverbandes der Landesbühne Nord.

Zur finanziellen Entlastung der Stadt Weener (Ems) hat der "Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland" seit
2003 die gesamte Organisation, Pressearbeit, Werbung, den Verkauf der Abos und der Karten an der
Abendkasse (immer ab 19.00 Uhr) übernommen. Seit November 2006 verpflichtet sich der Freundeskreis, alle mit den Aufführungen entstehenden Kosten zu übernehmen (z.B. Brandwache, Hausmeisterentschädigung etc.). Die Stadt zahlt weiterhin den Jahresbeitag des Zweckverbandes der Landesbühne Nord.


Der Kartenvorverkauf beginnt immer jeweils 14 Tage vor dem Aufführungstermin durch die Buchhandlung
Klinkenborg in Weener, Neue Straße (Telefon: 0 49 51-22 19).


Über allgemeine Kartenwünsche (Vollabo/Halbabo, Einzelkarten, Gruppenbestellungen usw.) informiert und
berät Sie unser Vorstandsmitglied Gisela Olthoff.

Liebe(r) Theaterfreund(in), wir freuen uns über Ihr Interesse und einen möglichen Besuch!
Herzlich Willkommen!

Für weiteres Interesse über das Gesamtprogramm steht die Landesbühne Niedersachsen Nord
unter landesbuehne-nord.de mit Auskünften zur Verfügung.

Kontonummer des Freundeskreises: 101 237 329 bei der Sparkasse Leer-Wittmund (BLZ 285 500 00).
Mit einer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft im Freundeskreis unterstützen Sie unsere Arbeit. Helfen Sie bitte mit, das Theater als Spielort für das Rheiderland weiterhin zu erhalten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Landesbühne Niedersachsen-Nord

Gegründet 1952 hat die Landesbühne mit Sitz in Wilhelmshaven als Schauspielbetreib mit eigenem Ensemble 110 Mitarbeiter. Organisiert ist die Bühne in einem Zweckverband mit zwölf Spielorten in vier Landkreisen mit zehn Städten und zwei kreisfreien Städten.

Zwar hat die Landesbühne einen Etat von rund 5,6 Millionen Euro, die Landeszuschüsse sind allerdings auf vier Euro pro Einwohner "gedeckelt", und das bis 2010. Das Land zahlt 2007 rund 2,9 Millionen Euro. Rund 982.000 Euro fließen an Beiträgen der Zweckverbandsmitglieder, es sind insgesamt 16. Die Stadt Weener zahlt etwas über 24.000 Euro im Jahr. Weener ist einziger Spielort der Landesbühne im Rheiderland.