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Landesbühne

  • Spielort:
    Theatersaal in der Oberschule, Wiesenstrasse 4                                                        
  •  mit 295 Plätzen (Fläche für Rollstuhlfahrer vorhanden)

             - gleicher Preis für alle Plätze ( von Reihe 1-16)

             - Parkplätze vor und hinter der Schule

  • Vorstellungsbeginn:
    19.15 Uhr (Einführung in die Thematik des Stückes durch den jeweiligen Dramaturgen / Dramaturgin; Ausnahme: bei den Musicals
    19.30 Uhr (Ausnahmen: Märchenspiele, diese Stücke finden vormittags statt)
  • Eintrittspreise
    Einzelkarte pro Person auf allen Plätzen: 10,00 Euro
    Gruppen ab 12 Personen: 8,00 Euro pro Person
    (Schüler/Studenten: 5,00 Euro)
    Vollabo: 50,00 Euro (Schüler/Studenten 25,00 Euro) (alle sechs Stücke)

             Halbabo I: 28,00 Euro (Schüler/Studenten 14,00 Euro)
             (Oktober bis Dezember 2015)
             Halbabo II: 28,00 Euro (Schüler/Studenten 14,00 Euro)
             (Januar bis März 2016)

 

  • Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse

    

             Grundsätzlich können ab dem 01. September 2015 für alle einzelnen Veranstaltungen Karten

             gekauft werden für Erwachsene und Schüler als Einzelbesucher oder auch in Gruppen.

             Bestellungen bei Frau Gisela Olthoff, Eichenweg 2, Telefon: 04951- 2364. Weiterhin gibt es

             wie bisher die Karten im 14tägigen Vorverkauf vor Aufführungsbeginn bei der Buchhandlung

             Klinkenborg (siehe unten) und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

 

 
            Vorverkauf Einzelkarten (ab 14 Tage vor Aufführungsbeginn): 
            Buchhandlung Klinkenborg
            Neue Straße 19
            Telefon: 0 49 51-22 19

            Verkauf von Abos und Karten an der Abendkasse oder bis 14 Tage vorher 
            bei
Frau Gisela Olthoff, Eichenweg 2, Telefon: 0 49 51-23 64

            Falls Sie Interesse an einem Abonnement haben, melden Sie sich bitte umgehend bei Frau Olthoff.


Spielzeit 2015/2016 (13. Theatersaison des Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland)

Per Abstimmung unter den Zuschauern in Weener ist entschieden worden, welche Stücke die Landesbühne in der Saison 2015/2016 zeigen wird. Ausgewählt werden konnte aus 10 Vorschlägen.

Die sechs unten aufgeführten Stücke versprechen wieder eine interessante neue Theatersaison.


Spielplan

2015 2016
Freitag, den 18.09.2015
"Im Westen nichts Neues"

von Erich Maria Remarque

Dienstag, den 19.01.2016

"Der Vorname" von Matthieu Delaporte / Alexandre de la Patellière /

Mittwoch, den 14.10.2015
"Der Kontrabaß"
von Patrick Süskind

Freitag, den 04.03.2016
"Ein Sommernachtstraum"
von William Shakespeare
Freitag, den 04.12.2015
"Im Weißen Rößl"

von Ralph Benatzky / Hans Müller / Erik Charell /
Mittwoch, den 20.04.2016
"Frühstück bei Tiffany"
von Truman Capote


Sondervorstellungen für die Schulen:

Auch in diesem Jahr gibt es im November wieder Aufführungen vormittags für die Grundschulen des Rheiderlands und die 5. und 6. Klassen anderer Schulen.


folgt in Kürze


Programm 2015/2016 in Stichworten

Im Westen nichts Neues

Der Erste Weltkrieg bildet einen tiefen Einschnitt in das 20. Jahrhundert. Er mobilisierte gewaltige Ressourcen, forderte Leid, Zerstörung und rund 17 Millionen Menschenleben. Dieser Krieg war nicht nur ein europäischer Großkonflikt, sondern entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem globalen Verhängnis. Erich Maria Remarque schildert in seinem Roman das Kriegserlebnis aus der Sicht einfacher Frontsoldaten, einer Generation, „die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie den Granaten entkam.“ Nach dem vierjährigen Grauen, dem Stellungskrieg, dem Morden, dem Sterben sind sie unfähig, sich das Zusammenleben in einer zivilen Gesellschaft noch vorstellen zu können. Was machen Soldaten nach dem Krieg? Wie gehen sie mit ihren Erfahrungen um, die der Rest der Gesellschaft und ihre Familie nicht teilen kann?

Remarques Roman, in mehr als 50 Sprachen übersetzt, ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt überhaupt.



mit Pause

Regie Eva Lange
Bühne & Kostüme Gabriela Neubauer
Dramaturgie Lea Redlich

Regieassistenz Romy Lehmann
Regiehospitanz Marie Palm
Soufflage Petra Hillers
Inspizienz Udo Heinrichs

Mit Ben Knop, Robert Lang, Vasilios Zavrakis, Mechthild Grabner, Sarah Horak, Aida Ira El-Eslambouly, Christoph Sommer


 


Der Kontrabaß

Der DER KONTRABASS ist seit der Spielzeit 1984/1985 ein Dauerbrenner. Dabei klingt die Geschichte ziemlich unspektakulär. Die Hauptfigur, „ein Mann, Mitte dreißig, nämlich ich“, ist ein mäßig begabter Musiker, der sein Instrument verabscheut, klassische Musik hasst und Dirigenten für überflüssig hält. Auch seine Liebe zur Sopranistin Sarah ist die eines zutiefst gehemmten Mannes. Immer wenn sie auf der Bühne steht, spielt er besonders schön, was sie „natürlich nicht bemerkt“.

Sein größter Traum ist es, mitten in einer Vorstellung, laut „Sarah“ in den Saal zu rufen – und fristlos entlassen zu werden. Er leidet nämlich darunter, unkündbar zu sein. Aber vermutlich wird er auch morgen wieder in seinem schallgedämmten Zimmer sitzen und gegen seinen Frust antrinken.

Patrick Süskinds Monolog vollbringt das Kunststück, eine unsympathische Figur so liebevoll zu zeichnen, dass man sie ins Herz schließen muss, weil man sich in all den ungelebten Träumen wiedererkennt.


ohne Pause
Regie, Bühne & Kostüme Nina Pichler
Dramaturgie Peter Hilton Fliegel

Regieassistenz & Soufflage N.N.
Inspienz Gustav Boehm / Birgit Stuckenbrok

Mit Aom Flury (Der Kontrabassist)

Im Weißen Rößl

m Hotel Zum Weißen Rößl ist Hochsaison und alle sind irgendwie verliebt. Zahlkellner Leopold hat sich in die Wirtin Josepha verguckt, die ihn aber links liegenlässt, weil sie sich schon nach der Ankunft ihres Stammgastes Dr. Siedler verzehrt. Der hat sich aber seinerseits in Ottilie, die Tochter des Berliner Fabrikanten Giesecke, verguckt. Zu allem Übel ist Siedler aber der Anwalt von Gieseckes Erzfeind Sülzheimer. Dessen Sohn wiederum, von allen nur „der schöne Sigismund“ genannt, verliebt sich in das lispelnde Klärchen …

Seit seiner Entstehung 1930 bietet diese Kult-Operette alles, was es zur guten Laune braucht: Humor und Gefühl, Hahnenkämpfe, Liebesverwicklungen und jede Menge Musik, die in Ohr, Kopf und Herz geht, denn „im Weißen Rößl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür.“

ohne Pause

Regie Ingo Putz
Musikalische Leitung Erich A. Radke
Bühne & Kostüme Britta Langanke
Choreografie Zaida Ballesteros-Parejo
Dramaturgie Lea Redlich

Regieassistenz Romy Lehmann
Soufflage
Petra Hillers
Inspizienz
Björn de Groot

Mit Sarah Horak (Josepha Vogelhuber), Ben Knop (Leopold Brandmeyer), Emmanuel Jessel (Dr. Otto Siedler), Helmut Rühl (Wilhelm Giesecke), Mechthild Grabner (Ottilie, seine Tochter), Christoph Sommer (Sigismund Sülzheimer), Johannes Simons (Prof. Dr. Hinzelmann), Alina Müller (Klärchen, seine Tochter), Johannes Simons (Der Kaiser Franz Joseph I.), Vasilios Zavrakis (Piccolo)


Der Vorname

Bei den Larchets steht ein gemütlicher Abend an. Elisabeth, ihr Mann Pierre, ihr Jugendfreund Claude und ihr Bruder Vincent samt Ehefrau Anna treffen sich zum Essen. Man neckt und stichelt ein wenig, wie das so ist unter Freunden. Auch das Kind, das Vincent und Anna erwarten, ist Gesprächsthema. Als Vincent verkündet, dass er seinen Sohn Adolphe nennen will, nach dem Held des gleichnamigen romantischen Romans von Benjamin Constant, ist es aber vorbei mit der guten Laune. Die Einwände, dass Adol-PHE sich nicht hörbar von Adol-F unterscheidet, beeindrucken ihn nicht. Seine Freunde kennen zwar Vincents schrägen Humor, aber das geht zu weit …

Unter dem Deckmantel der Komödie erzählt DER VORNAME davon, wie brüchig Freundschaften sein können. Ob die Freunde zu einem versöhnlichen Ende finden? Die Verfilmung des Stückes DER VORNAME lief 2012 mit großem internationalem Erfolg in den Kinos und gewann zwei „Césars“.


ohne Pause
Bühne & Kostüme Cornelia Brey
Dramaturgie
Lea Redlich

Regieassistenz Maximilian Schuster
Soufflage
Petra Hillers
Inspizienz
Björn de Groot


Mit 
Ramona Marx (Elisabeth Garaud-Larchet), Sven Brormann (Pierre Garaud, Elisabeths Mann), Johannes Simons (Claude Gatignol, Elisabeths Jugendfreund),  Mathias Kopetzki* (Vincent Larchet, Elisabeths Bruder), Aida-Ira El-Eslambouly (Anna Caravati, Vincents Lebensgefährtin)



Ein Sommernachtstraum

„Ich gieß auf deine Augen / allen Zauber dieser Blume“. Mit diesem Satz setzt Puck der Kobold in Shakespeares berühmtester Komödie die Kette von Liebesverwicklungen in Gang, die dazu führt, dass sich die jungen Liebenden Hermia, Helena, Lysander und Demetrius die ganze Nacht in allen denkbaren Paarungen kreuz und quer durch den Wald jagen, bis Feen-König Oberon alle in tiefen Schlaf versenkt. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, halten sie alles für einen Traum und endlich finden die zusammen, die zusammen gehören. Auch Theseus, Herzog von Athen, und Hippolyta, Königin der Amazonen, haben ihre Verstimmungen überwunden, so dass dem Happy-End samt dreifacher Hochzeit nichts mehr im Weg steht.

Wie alle Komödien Shakespeares endet auch der SOMMERNACHTSTRAUM gut, aber unterwegs kippt er mehrmals in einen Alptraum. Es ist diese Ambivalenz, die seine Stücke so zeitlos macht. Scheinbar mühelos gelingt es Shakespeare, die Facetten der Liebe in all ihrer Widersprüchlichkeit auszuleuchten. Zum Mitträumen.


ohne Pause

Regie Jan Steinbach
Bühne & Kostüme Jule Dohrn-van Rossum
Dramaturgie Peter Hilton Fliegel

Regieassistenz Maximilian Schuster
Soufflage Petra Hillers
Inspizienz Björn de Groot

Mit Mathias Kopetzki* (Theseus / Oberon), Aida-Ira El-Eslambouly (Hyppolita / Titania), Alina Müller (Hermia), Sarah Horak (Helena), André Lassen* (Lysander), Till Alexander Lang* (Demetrius), Emmanuel Jessel (Philostrat/ Puck), Sven Brormann (Egeus / Squenz), Metin Turan* (Zettel / Pyramus), Robin Krakowski* (Flaut / Thisbe), Emil Schwarz* (Schnock / Wand, Löwe), Elfen: Ensemble

Frühstück bei Tiffany

Wer kennt sie nicht, die Frau, die, wenn sie Sorgen hat, in ein Taxi steigt und zu Tiffany fährt: Holly Golightly, Darling der New Yorker Society. Unverschämt charmant und ansteckend einfallsreich, ist das exzentrische Callgirl für jeden Unsinn zu haben. Sie fehlt auf keiner der angesagten Partys der Stadt und schmückt die Titelseiten der Klatschpresse. Hollys Nachbar Fred, ein mittelloser Schriftsteller, fühlt sich von dieser Frau unwiderstehlich angezogen und auch Holly empfindet auf ihre Art Zuneigung zu ihm, allerdings ohne ihren Lebensstil zu ändern …

Truman Capote veröffentlichte 1958 den Kurzroman Frühstück bei Tiffany, in dem er treffend die schillernde New Yorker Schickeria porträtierte. Die Bühnenadaption spürt dem ironisch-melancholischen Ton und der unverhohlenen Erotik des Romans nach.


ohne Pause
Regie Anne Spaeter
Bühne & Kostüme Gabriela Neubauer
Dramaturgie Lea Redlich

Regieassistenz Maximilian Schuster
Soufflage
Petra Hillers
Inspizienz
Björn de Groot

Mit
Sarah Horak (Holly Golightly), Robert Lang (Fred), Sven Brormannn (Joe Bell), Ben Knop (Mr Yunioshi), Christoph Sommer (O.J. Berman), Emanuel Jessel (Rusty Trawler), Aida-Ira El-Eslambouly (Mag Wildwood), Vasilios Zavrakis (José), Helmut Rühl (Doc Golightly)


Abonnements

Voll-Abonnement für alle sechs Stücke 50,00 Euro (ermäßigt 25,00 Euro)
Halb-Abonnement I (September 2015 bis Dezember 2015) 28,00 Euro (ermäßigt 14,00 Euro)
Halb-Abonnement II (Januar bis April 2016) 28,00 Euro (ermäßigt 14,00 Euro)


Vorstandsmitglieder

Zur finanziellen Entlastung der Stadt Weener (Ems) hat der "Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland" seit 2003 die gesamte Organisation, Pressearbeit, Werbung, den Verkauf der Abos und der Karten an der Abendkasse (immer ab 19.00 Uhr) übernommen.

Seit November 2006 verpflichtet sich der Freundeskreis, alle mit den Aufführungen entstehenden Kosten zu übernehmen (z.B. Brandwache, Hausmeisterentschädigung etc.). Die Stadt zahlt weiterhin den Jahresbeitag des Zweckverbandes der Landesbühne Nord.

Zur finanziellen Entlastung der Stadt Weener (Ems) hat der "Freundeskreis Landesbühne im Rheiderland" seit 2003 die gesamte Organisation, Pressearbeit, Werbung, den Verkauf der Abos und der Karten an der Abendkasse (immer ab 19.00 Uhr) übernommen.

Seit November 2006 verpflichtet sich der Freundeskreis, alle mit den Aufführungen entstehenden Kosten zu übernehmen (z.B. Brandwache, Hausmeisterentschädigung etc.). Die Stadt zahlt weiterhin den Jahresbeitag des Zweckverbandes der Landesbühne Nord.


Der Kartenvorverkauf beginnt immer jeweils 14 Tage vor dem Aufführungstermin durch die Buchhandlung
Klinkenborg in Weener, Neue Straße (Telefon: 0 49 51-22 19).


Über allgemeine Kartenwünsche (Vollabo/Halbabo, Einzelkarten, Gruppenbestellungen usw.) informiert und berät Sie unser Vorstandsmitglied Gisela Olthoff.

Liebe(r) Theaterfreund(in), wir freuen uns über Ihr Interesse und einen möglichen Besuch!
Herzlich Willkommen!

Für weiteres Interesse über das Gesamtprogramm steht die Landesbühne Niedersachsen Nord
unter landesbuehne-nord.de mit Auskünften zur Verfügung.

Kontonummer des Freundeskreises: 101 237 329 bei der Sparkasse Leer-Wittmund (BLZ 285 500 00).
Mit einer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft im Freundeskreis unterstützen Sie unsere Arbeit. Helfen Sie bitte mit, das Theater als Spielort für das Rheiderland weiterhin zu erhalten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


Landesbühne Niedersachsen-Nord

Gegründet 1952 hat die Landesbühne mit Sitz in Wilhelmshaven als Schauspielbetreib mit eigenem Ensemble 110 Mitarbeiter. Organisiert ist die Bühne in einem Zweckverband mit zwölf Spielorten in vier Landkreisen mit zehn Städten und zwei kreisfreien Städten.

Zwar hat die Landesbühne einen Etat von rund 6,5 Millionen Euro, die Landeszuschüsse sind allerdings auf vier Euro pro Einwohner "gedeckelt". Das Land zahlt 2015 rund 3,3 Millionen Euro. Rund 1,3 Mio Euro fließen an Beiträgen der Zweckverbandsmitglieder, es sind insgesamt 16. Die Stadt Weener zahlt etwas über 33.000 Euro im Jahr. Weener ist einziger Spielort der Landesbühne im Rheiderland.