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Projekt Fernwärme

Das Freibad in Weener wird seit Sommer 2003 mit Hilfe von Abwärme aus der Produktion der Klingele-Papierfabrik gespeist. Dadurch ergibt sich eine Erhöhung der Badewassertemperatur von 23 auf bis zu 28 Grad, eine Verlängerung der Saison um vier Monate und viele weitere attraktive Neuerungen für die Badegäste.

Nachdem alle zuständigen Stellen und Gremien dieses Projekt genehmigt hatten, erfolgte im Februar 2003 zunächst eine Probebohrung.
Anschließen konnte im Horizontalbohrverfahren zwischen der Firma Klingele und dem Marina-Servicecenter ein 108 m langes Schutzrohr mit einem Durchmesser von 22,5 cm in einer maximalen Tiefe von 15 Metern eingebaut werden. In dieses Rohr wurde dann die Wärmeleitung eigezogen.

Die Stadt Weener (Ems) nutzt derzeit nur in dem Bereich dieses neue System des Wärmetransportes.
Die Abwärme aus der Produktion der Klingele-Papierfabrik wird dabei über ein Leitungssystem zum Freibad geführt. Mit 60 Grad kommt das Wasser dort an.
Das Ingenieurbüro Averdung hat in einem Gutachten festgestellt, dass dieses System machbar, wirtschaftlich und umweltschonend ist und die Attraktivität des Bades erhöht.

Neuigkeiten für die Badegäste:

  • Badetemperatur: 26 Grad
  • Warmbadetag mit 28 Grad
  • Wärmewand
  • Verlängerung der Saison von 4 auf 8 Monate
  • Neue Saisonzeiten: April bis September