Breitbandausbau

Glasfaser 1.0

Die Stadt Weener (Ems) beteiligte sich an einem gemeinsamen Projekt des Landkreises Leer und der kreisangehörigen Kommunen zum Ausbau der Breitbandversorgung.

Das Investitionsvolumen des vom Bund und vom Land Niedersachsen geförderten Projekts belief sich für die Stadt Weener (Ems) auf insgesamt rund 1.215.000 €. Die Stadt Weener (Ems) investierte im Rahmen der Teilnahme einen Eigenanteil von rund 196.000 €.

Über 500 Adresspunkten im Stadtgebiet überwiegend in Ortsrandlagen, als auch drei städtischen Grundschulen eröffnete sich  im Rahmen dieser Maßnahme die Möglichkeit, an das nachhaltige und hochwertige Glasfasernetz, welches Verbindungen im Gigabitbereich zulässt, angeschlossen zu werden.

Für die umfangreichen Arbeiten im Rahmen dieses landkreisweiten Projektes war nach europaweiter Ausschreibung die EWE als beauftragtes Unternehmen zuständig.

Glasfaser 2.0

Nach dem ersten geförderten Glasfaserausbauprojekt im Landkreis Leer (Glasfaserausbau 1.0) wird sich die Stadt Weener (Ems) mit den anderen kreisangehörigen Kommunen auch am Folgeprojekt beteiligen.

Laut Markterkundung gelten noch immer mehr als 400 Adressen in der Stadt Weener (Ems) als unterversorgt.

Unterversorgt im Sinne der Breitbandförderung ist eine Adresse, wenn sie mit weniger als 30 Mbit/s erreicht wird.

Hinzu kommen etwa 65 Gewerbegebietsadressen, deren Glasfasererschließung aufgrund veränderter Fördervorgaben inzwischen förderfähig ist.

Erhebliche Fördermittel von Bund und Land sind bereits eingeworben und Ende Januar 2020 wurde durch den Landkreis Leer die erforderliche europaweite Ausschreibung gestartet.

Es ist davon auszugehen, dass die Entscheidung über den möglichen Zuschlag nicht vor Herbst dieses Jahres getroffen werden kann. Wie viele der Adressen letztlich erschlossen werden können, hängt an den Ausschreibungsergebnissen und muss abgewartet werden. Weitere Informationen erfolgen nach Zuschlag über die endgültige Fördergebietskulisse und den weiteren Ablauf des Projektes.

Danach verbleibende Einzellagen erfordern spezielle Lösungen. Auch hieran wird gearbeitet.

Kontakt

Trinette Hoffbuhr

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