Spielzeit 2026 - 2027 // Termine und Stücke
Donnerstag, 17. September 2026 "Der Große Gatsby" Das Musical
Claus Martin (Text und Musik) nach dem gleichnamigen Roman von F. Scott Fitzgerald
Anfang der 1920er Jahre zieht es den jungen Nick Carraway als Wertpapierhändler nach New York an die Wallstreet. Er bezieht ein kleines Haus auf Long Island. Sein Nachbar ist ein geheimnisvoller Mann, der für die legendärsten Partys der Stadt bekannt ist: Jay Gatsby. Auch Nick verkehrt bald in diesen Kreisen, denn er soll Gatsby helfen, den Kontakt zu Daisy wieder aufleben zu lassen, die Nicks Cousine und Gatsbys große Jugendliebe ist. Doch mittlerweile ist sie mit Tom Buchanan, einem reichen Millionär aus dem mittleren Westen, verheiratet. Dieser will um jeden Preis verhindern, dass sich Daisy für den undurchschaubaren Gatsby entscheidet. Nach einer Konfrontation kommt es zu einem folgenschweren Unfall, der die Karten neu mischt…
F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) DER GROSSE GATSBY, ein Meisterwerk der Moderne, erzählt von Glanz und Glamour, Wirtschaftskrisen und gesellschaftlichen Intrigen. Autor und Komponist Claus Martin katapultiert das Publikum mit seiner Bearbeitung und den schwungvollen Songs in die Goldenen Zwanziger. Freuen Sie sich auf große Gefühle in den Songs, auf Ragtime, Swing, Charleston, eine Live-Band und mitreißende Choreografien. Auch diesmal: das ganz große Musical!
Hinweis: Das Theaterstück "Der große Gatsby" wird wegen der Umbauarbeiten in Weener im Theater auf der Blinke in Leer gespielt.
Regie Olaf Strieb
Musikalische Leitung Simon Kasper
Bühnen- & Kostümbild Cornelia Brey
Choreografie Lenke Lemke
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Patrick Rudolph
Besetzung Steffi Baur, Paula Clausen, Stefan Faupel, Björn de Groot, Stefan Herrmann, Ramona Marx, Philipp Osterkamp, Gregor Scheil, Christoph Sommer
Tanzensemble Carlo Geroschus, Lenke Lemke, Melina Martens, Jette Redetzki, Paula Wiemken
Dienstag, 24. November 2026 "Marie Antoinette oder Kuchen für alle!"
Peter Jordan durchgesehen und ergänzt von Leonhard Koppelmann
Im Palast von Versailles warten Marie-Antoinette und ihr Mann, König Ludwig XVI., auf ihre Hinrichtung – das allerdings schon seit 15 Jahren. Während in Paris die Revolution tobt, bleibt den beiden Hoheiten nichts anderes übrig, als sich zu gedulden. Die neue Regierung ist viel zu sehr mit sich selbst und mit der Denunziation ihrer Mitglieder beschäftigt. Das Schicksal der einstigen Majestäten liegt also nun in den Händen der erlahmten Bürokratie.
Ständig platzen unangemeldete Gäste in den Palast, die überall ein Wörtchen mitreden wollen. Und was hat der junge Napoleon mit all dem zu tun? Genervt von seinem Schicksal will Ludwig am liebsten eigenhändig das Fallbeil auslösen, doch seine selbstgebaute Guillotine sorgt durch den ein oder anderen Konstruktionsfehler für unvorhergesehene Leichen…
Peter Jordans (*1967) Komödie MARIE-ANTOINETTE ODER KUCHEN FÜR ALLE! setzt bitterböse eines der berüchtigtsten und tragischsten Paare der Monarchie in den Fokus und beleuchtet die Historie auf äußerst komische und ironische Weise noch einmal völlig neu: Heraus kommt eine irrwitzige Mischung aus Screwball-Komödie, Slapstick und Historiendrama mit amüsanten Sticheleien, die bis in unsere Gegenwart reichen.
Regie und Bühnenbild Thorsten Köhler
Kostümbild Fabia Greve
Bühnenmusik Simon Kasper
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Philipp Osterkamp
Besetzung Simon Ahlborn, Steffi Baur, Gregor Scheil, Anne Weise
Montag, 15. Februar 2027 "Spatz und Engel" von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry
Die Geschichte der Freundschaft zwischen Edith Piaf und Marlene Dietrich
Marlene Dietrich und Edith Piaf – zwei Weltstars, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die eine als Tochter eines kaiserlichen Polizeileutnants in einem Internat erzogen, die andere das Kind eines Zirkusakrobaten und einer Straßensängerin, aufgewachsen in einem Bordell in der Normandie. Während die Dietrich mit ihrem eleganten Auftreten erste Erfolge im deutschen Stummfilm feiert, begeistert die Piaf bereits in jugendlichem Alter mit der emotionalen Kraft ihrer Stimme. 1948 begegnen sich der „Spatz von Paris“ und der „blaue Engel“ vor einem Konzertauftritt in New York: der Beginn einer innigen Freundschaft, die so manche Höhen und Tiefen übersteht und bis zu Piafs frühem Tod im Jahre 1963 andauert…
Daniel Große Boymann (*1976) und Thomas Kahry (*1979) haben mit SPATZ UND ENGEL ein berührendes Theaterstück über zwei Künstlerinnen geschaffen, die einander trotz divergierender Persönlichkeiten magisch anziehen. Von überragender emotionaler Kraft sind die unvergesslichen Chansons, darunter „La vie en rose“, „Frag nicht, warum ich gehe“, „Milord“, „Sag mir, wo die Blumen sind“ und „Non, je ne regrette rien“.
Regie und Kostümbild Tobias Root
Bühnenbild Cornelia Brey
Musikalische Leitung Simon Kasper
Dramaturgie Sophia Lungwitz
Regieassistenz Philipp Osterkamp
Besetzung Steffi Baur, Sven Heiß, Ramona Marx, Philipp Osterkamp, Christoph Sommer
Mittwoch, 17. März 2027 "Das Feuerschiff" von Michael Uhl nach Siegfried Lenz
Ein Feuerschiff dient durch seine immer gleichbleibende Position anderen Schiffen als Navigationshilfe auf dem offenen Meer. Ein Ausfall dieses Signals hätte fatale Folgen. Bei seiner letzten Wache nimmt ein in der Ostsee anliegendes Feuerschiff die Mannschaft eines in Seenot geratenen Bootes auf. Doch bei den Männern handelt es sich um eine Bande von drei bewaffneten Gangstern, die unannehmbare Forderungen an Kapitän Freytag und seine Crew stellen. Freytag will das Problem friedlich lösen, ohne dass das Feuerschiff seine Position aufgeben muss – doch die gegnerische Seite opponiert…
Michael Uhl, der für die Landesbühne bereits FEUER AUS DEN KESSELN und das interaktive Radiohörspiel MARSCH DER MATROSEN inszenierte, zeichnet sich in seinen lokal verbundenen Arbeiten durch detaillierte Recherche aus. Nun nimmt er sich einer Adaption der Erzählung DAS FEUERSCHIFF von Siegfried Lenz (1926–2014) an. In Kooperation mit dem Küstenmuseum Wilhelmshaven wird der erste Teil des Abends „site-specific“ stattfinden: Das Publikum erlebt den Prolog des Stücks an Bord des Feuerschiffs „Norderney“, das als Teil der Ausstellung des Küstenmuseums am Bontekai liegt* – der Spannung auf hoher See steht also nichts im Weg!
*entsprechend angepasste Variante für das Spielgebiet
Regie Michael Uhl
Bühne und Kostüme Thomas Rump
Dramaturgie Marcel Krohn / Sophia Lungwitz
Regieassistenz Ronja Lange
Besetzung Simon Ahlborn, Andreas Möckel, Henryk Rosciszewski, Anne Weise
Montag, 5. April 2027 "Call me God" von G.M. Cervo, M. von Mayenburg, A. Ostermaier und R. Spregelburd
Ein Schuss. Dann noch einer. Ein Scharfschütze bringt aus einem fahrenden Auto heraus Menschen um – scheinbar wahllos. Beim Einkaufen, beim Tanken, beim Spazierengehen. Die Stadt erstarrt. Niemand weiß, wer das nächste Opfer ist. Die Medien stürzen sich auf den Fall, die ganze Welt schaut zu und die Jagd auf den Serienmörder beginnt. Genau hier nimmt das eigentliche Drama seinen Lauf, denn das Stück blickt nicht nur auf die Tat selbst, sondern vor allem auf die Wirkung, die sie entfaltet – medial, politisch und gesellschaftlich…
Vier internationale Autoren – Gian Maria Cervo (*1970), Marius von Mayenburg (*1972), Albert Ostermaier (*1967), Rafael Spregelburd (*1970) – haben aus einem wahren Fall ein Stück geschaffen, das packender kaum sein könnte: ein multiperspektivischer Thriller über Macht, Wut, Religion, Popkultur – und über eine Welt, die den Überblick verliert. Mit seinen unterschiedlichen Perspektiven, schnellen Szenenwechseln und schwarzem Humor trifft dieser Abend mit voller Wucht ins Heute. Denn die Frage, was Menschen zu Monstern macht – und wer dabei zuschaut –, ist aktueller denn je.
Regie Nicola Bremer
Bühnen- & Kostümbild Wiebke Heeren
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Maximilian J. Schuster
Besetzung Steffi Baur, Stefan Herrmann, Andreas Möckel
Mittwoch, 5. Mai 2027 "Alibi" von Agatha Christie
Eigentlich wollte sich Hercule Poirot in England zur Ruhe setzen und sich der Kürbiszucht widmen. Doch im Nachbarhaus ist seine kriminalistische Expertise gefragt. Für die Bewohner*innen von Fernly Hall steht fest, dass es sich beim Tod der reichen Witwe Mrs. Ferrars um Selbstmord handeln muss. Doch als kurze Zeit später auch ihr Verlobter Roger Ackroyd tot aufgefunden wird, ist offensichtlich, dass dies kein Zufall sein kann. Gehört der oder die Täter*in zum Personal? Oder geschah der Mord im Kreis der eigenen Familie? Zusammen mit Dr. James Sheppard, einem ortsansässigen Arzt, nimmt sich Poirot dieses Falls an. Ob es ihnen gelingen wird, den oder die Schuldige*n zu überführen…?
Mit Agatha Christies (1890–1976) ALIBI setzen wir unsere „Queen of Crime“-Reihe mit einem weiteren Meisterwerk der Kriminalliteratur fort. Der Roman, der 1926 in England erschien, war das erste Werk der Autorin, das für die Bühne adaptiert wurde. Die neue Bühnenfassung von Mark Shanahan steht dem Original in Sachen Spannung in nichts nach und verspricht fesselnde Unterhaltung, skurrile Figuren und Suspense bis zur letzten Minute!
Regie Lydia Bunk
Bühnen- & Kostümbild Norbert Bellen
Dramaturgie Sophia Lungwitz
Regieassistenz Knut-Alexander Höhn
Besetzung Simon Ahlborn, Aida-Ira El-Eslambouly, Stefan Faupel, Sven Heiß, Sybille Hellmann, Jeffrey von Laun, Ramona Marx, Gregor Scheil, Christoph Sommer, Anne Weise, Salome Zehnder