Landesbühne

Spielort

Der Theatersaal mit 290 Plätzen befindet sich in der Oberschule Weener, Wiesenstrasse 4, 26826 Weener. Eine Fläche für Rollstuhlfahrer ist vorhanden. Parkplätze stehen vor und hinter der Schule zur Verfügung.

Eintrittspreise

Einzelkarte auf allen Plätzen10,00 € pro Person
Gruppen ab 12 Personen8,00 € pro Person
Schüler/Studenten

5,00 € pro Person

Vollabo (6 Theaterstücke)50,00 € pro Person
Schüler/Studenten

25,00 € pro Person

Halbabo I  (3 Theaterstücke)
September bis November
28,00 € pro Person
Schüler/Studenten

14,00 € pro Person

Halbabo II (3 Theaterstücke)
Januar bis März
28,00 € pro Person
Schüler/Studenten14,00 € pro Person

Vorstellungsbeginn

19.15 Uhr
Einführung in die Thematik des Stückes durch den jeweiligen Dramaturgen/Dramaturgin

Ausnahme: Musicals

19.30 Uhr
Einführung in die Thematik des Stückes durch den jeweiligen Dramaturgen/Dramaturgin

Ausnahme: Märchenspiele

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse

Grundsätzlich können für alle Veranstaltungen Karten für Erwachsene und Schüler, als Einzelbesucher oder auch in Gruppen gekauft werden. Bestellungen bei Frau Elise Seeringer, Telefon: 04951/1315.

Weiterhin gibt es wie bisher die Karten im 14tägigen Vorverkauf vor Aufführungsbeginn bei der Buchhandlung Klinkenborg (siehe unten) und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.             

Vorverkauf Einzelkarten (ab 14 Tage vor Aufführungsbeginn):
Buchhandlung Klinkenborg, Neue Straße 19, Weener, Telefon: 04951/2219

Verkauf von Abos und Karten an der Abendkasse oder bis 14 Tage vorher bei Frau Elise Seeringer, Suidbroekstr. 20, Weener, Telefon: 04951/1315

Falls Sie Interesse an einem Abonnement haben, melden Sie sich bitte umgehend bei Frau Seeringer.

Spielplan 2019/2020

Freitag, 13. September 2019 "Cabaret" Buch von Joe Masteroff

Der Kit-Kat-Club in Berlin, Silvester 1929, Treffpunkt exzentrischen Tingel-Tangels im ausufernden Nachtleben der vergnügungssüchtigen Stadt. Hier erlebt der junge amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw, wie der Conférencier die Attraktion des Abends ankündigt: Sally Bowles. Die englische Nachtclub-Sängerin, die von der ganz großen Karriere träumt, und der junge Schriftsteller werden ein Paar. Doch die politischen Veränderungen der Zeit stehen ihrem Glück im Weg. Clifford fühlt sich nicht mehr sicher in Berlin, Sally hingegen will ihren Traum vom Ruhm nicht aufgeben …

Mit dem legendären Musical-Erfolg von Kander und Ebb taucht die Landesbühne tief in den Sog der Goldenen Zwanziger ein und lädt mit weltbekannten Ohrwürmern wie „Willkommen“, „Money Money Money“ und „Life is a Cabaret“ in den Kit-Kat-Club ein. CABARET bietet besten Swing, verruchte Erotik und natürlich Musik bis zum Morgengrauen. Seien Sie dabei, wenn es heißt: „Come to the Cabaret!“­


Regie: Olaf Strieb
Musikalische Leitung: Simon Kasper
Choreografie: Gabriel Galindez Cruz
Bühne & Kostüme: Herbert Buckmiller
Dramaturgie: Sibille Hüholt


 

Samstag, 26. Oktober 2019 "Fabian -Der Gang vor die Hunde" nach Erich Kästner

Berlin kurz vor Hitlers Machtergreifung. Hier flaniert Dr. Jakob Fabian – Werbetexter und zutiefst überzeugter Moralist – Ende der 1920er durch die Straßen. Während die Mehrheit der Berliner tagsüber in unterbezahlten Jobs schuftet, tauschen zugezogene Glückssucher ihre Verdrossenheit des Nachts gegen exzessiven Lebenshunger ein.

Auch der zynische Fabian kann sich dem bunten Treiben nicht entziehen. Zumindest so lange, bis ihn ein Rückschlag nach dem anderen ereilt: Er wird arbeitslos, der beste Freund begeht Selbstmord und seine Liebesaffäre endet unglücklich. Auf dem Asphalt der Tatsachen gelandet und völlig pleite, beschließt Fabian geläutert zu seiner Mutter aufs Land zu ziehen. Er will sich eine Pause gönnen und endgültig zu einem besseren Menschen werden. Doch auch dem Moralisten fällt es nicht leicht, ein guter Mensch zu sein …

Erich Kästners Roman „Der Gang vor die Hunde“ wurde 1931, kurz vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, streng zensiert. Erst 2012 wurde die rekonstruierte Originalfassung verlegt, die Kästners wilde, ungeschönte und – für die damalige Zeit – provokante Sprache wieder an die Oberfläche gebracht hat.­


Regie: Tim Egloff
Bühne & Kostüme: Selina Traun
Dramaturgie: Sibille Hüholt


 

Samstag, 30. November 2019 "Die Mausefalle" von Agatha Christie

In London wird eine Frau ermordet, der Täter ist flüchtig. Am selben Tag eröffnen Molly und Giles Ralston die kleine Pension Monkswell Manor. Sie erwarten ihre ersten Gäste, die bei starkem Schneesturm nach und nach eintreffen. Dann schreckt ein Anruf der Polizei alle Anwesenden auf: Die Spur des Londoner Mordes führt nach Monkswell Manor. Mittlerweile ist die Pension durch den Sturm von der Außenwelt abgeschnitten. Spätestens als sich herausstellt, dass die Telefonleitung gekappt wurde, ist klar: Der Mörder ist unter ihnen. Gemeinsam sitzen sie in der Falle.

Agatha Christies berühmter Bühnenkrimi ist das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt: Seit der Londoner Premiere am
25. November 1952 wird es dort bis heute jeden Tag gespielt. Mehrere Millionen Zuschauer*innen haben die Original-Inszenierung gesehen und viele halten sich an die Bitte, mit der sie nach der Vorstellung verabschiedet werden: nicht zu verraten, wer der Mörder ist …


Regie: Franziska Ritter
Bühne & Kostüme: Susanne Ruppert
Dramaturgie: Kerstin Car


Weihnachtsmärchen  - Sondervorstellungen für Schulen

Informationen erfolgen in Kürze!

 


 

Samstag, 15. Februar 2020 "Mutter Courage und ihre Kinder" von Berthold Brecht

Für Anna Fierling – genannt Mutter Courage – ist der Krieg ein gutes Geschäft. Als Marketenderin aus ihrem Planwagen Handel treibend, zieht sie zwischen 1624 und 1636 mit ihren drei erwachsenen Kindern den Armeen nach. Sie folgt erst dem finnischen, dann dem schwedischen Heer durch Polen, Bayern und Italien, schließt sich mal den Protestanten und mal den Katholiken an. Nichts fürchtet sie mehr als den Frieden und damit den Verlust ihrer Gewinnchancen. Dabei verliert sie alles, was sie hat: Ihre Tochter opfert als Heldin ihr Leben, beide Söhne werden erschossen und ihre große Liebe verliert sie an den Feind. Am Ende zieht Mutter Courage alleine weiter und macht Geschäfte.

Brecht schrieb seine „Chronik aus dem Dreißgjährigen Krieg“ 1939 im schwedischen Exil unter dem Eindruck des deutschen Überfalls auf Polen und schuf mit seiner Courage eine der faszinierendsten Frauenfiguren des Theaters.


Regie: Sascha Bunge
Musikalische Leitung: Stefan Faupel
Bühne: Sascha Bunge & Christine Bertl
Kostüme: Christine Bertl
Dramaturgie: Sibille Hüholt


 

Dienstag, 17. März 2020 "Die Jungfrau von Orleans" nach Friedrich Schiller

Geboren vermutlich 1412 als einfaches Bauernmädchen, führt Johanna im ­Hundertjährigen Krieg, als die Lage bereits aussichtslos scheint, das französische Heer gegen die Engländer an. Ihr gelingt es, die strategisch wichtige Stadt Orléans zu befreien und in einem Siegeszug das Heer bis nach Reims zu führen. Doch da wendet sich ihr Blatt, die weiteren Schlachten zur Vertreibung aller Engländer bleiben glücklos, sie, die behauptet, im Auftrag Gottes zu handeln, wird schließlich der Ketzerei angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Im diesjährigen „Brückenstück“ für alle Theaterbegeisterten ab 15 Jahren gehen wir auf der Basis von Schillers romantischem Drama den Fragen nach: Warum ist dieses 17-jährige Mädchen eine der faszinierendsten Frauenfiguren der europäischen Geschichte? Wofür lohnt es sich heute noch zu kämpfen? Woran glaube ich? Wer sind heute die Figuren, auf die wir unsere Hoffnungen projizieren und die schließlich im medialen Scheinwerferlicht verbrannt werden?

Brückenstück für alle Menschen ab 15 Jahren


Regie: Fanny Brunner
Bühne & Kostüme: Daniel Angermayr
Dramaturgie: Britta Hollmann


 

Donnerstag, 07. Mai 2020 "Hase Hase" von Colin Serreau

Familie Hase ist nicht reich, aber glücklich. Drei der fünf Kinder sind aus dem Haus, Vater Hase wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn sein Medizinstudium abschließen und der jüngste – Hase Hase – ist ein ­Mathegenie. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Vater Hase wird arbeitslos, die eine Tochter lässt sich scheiden, die andere sagt direkt am Altar „nein“, die beiden älteren Söhne werden als Widerstandskämpfer von der Polizei gesucht. Mutter Hase hat im Auge des Sturms alles im Griff. Selbst dann noch, als nach einem politischen Umsturz der älteste Sohn von der Streitmacht der neuen Ordnung verhaftet wird. Und außerdem ist da noch Hase Hase – ein Außerirdischer, der auf einer besonderen Mission für seine geliebten Hases ist …

Eine Hommage an die Familie, anzusiedeln zwischen politischer Farce, anarchischer Komödie und nostalgischem Science-Fiction, die charmant und provokant die Frage nach der Bedeutung von Gemeinschaft stellt.


Regie: N.N.
Bühne & Kostüme: N.N.
Dramaturgie: Sibille Hüholt