Evangelisch - reformierte Kirche Vellage

Evangelisch - reformierte Kirche Vellage

Versteckt hinter den Häusern des lang gestreckten Dorfes liegt auf einer Warf die im 14. Jh. erbaute Kirche. Außen und innen kann man an ihren Mauern die bewegte Geschichte kennenlernen, die der kleine Bau hinter sich hat. Die Fenster an der Südseite sind neu. Unter dem westlichen erkennt man die zugemauerte romanisch - rundbogige Tür, die wegen des im Laufe der Jahrhunderte angewachsenen Friedhofes sehr niedrig ist. Auch im Ostteil ist noch ein zugemauertes Fenster zu sehen. Die neuen Fenster berühren den gut erhaltenen Zahnschnittfries, der sich unter der Dachtraufe entlang zieht.

Durch das spitzbogige Portal, das auf den Baustil der Gotik hinweist, betritt man den Kirchraum, in dem das Fresko an der Nordwand die Geschichte der Kirche weitererzählt. Man sieht in leider im Laufe der Zeit sehr verblassten Farben die Darstellung der Kreuztragung Christi aus der 2. Hälfte des 15. Jh. Diese Malerei entstand offensichtlich, nachdem man die Tür zugemauert hatte, die sich einst hier befand. Lateinische Schriftzeichen überdecken teilweise das Fresko, und ein Weihekreuz wurde später über das Ganze gemalt. Es ist anzunehmen, dass vor jeder neuen Bemalung die alte übertüncht wurde. Als die Kirche das Haus der evangelisch - reformierten Gemeinde wurde, übermalte man auch die letzte Darstellung mit weißer Farbe. 1930 entdeckte man dann die Farbigkeit, vielleicht unter dem abblätternden Putz, wieder und holte sie vollständig ans Licht.

Die Orgel wurde 1885 von den Gebrüdern Rohlfing in Osnabrück gebaut.

Text: Monika van Lengen, Aurich - Broschüre: Rheiderlands Kirchen"

Evangelisch - reformierte Kirche Vellage

Versteckt hinter den Häusern des lang gestreckten Dorfes liegt auf einer Warf die im 14. Jh. erbaute Kirche. Außen und innen kann man an ihren Mauern die bewegte Geschichte kennenlernen, die der kleine Bau hinter sich hat. Die Fenster an der Südseite sind neu. Unter dem westlichen erkennt man die zugemauerte romanisch - rundbogige Tür, die wegen des im Laufe der Jahrhunderte angewachsenen Friedhofes sehr niedrig ist. Auch im Ostteil ist noch ein zugemauertes Fenster zu sehen. Die neuen Fenster berühren den gut erhaltenen Zahnschnittfries, der sich unter der Dachtraufe entlang zieht.

Durch das spitzbogige Portal, das auf den Baustil der Gotik hinweist, betritt man den Kirchraum, in dem das Fresko an der Nordwand die Geschichte der Kirche weitererzählt. Man sieht in leider im Laufe der Zeit sehr verblassten Farben die Darstellung der Kreuztragung Christi aus der 2. Hälfte des 15. Jh. Diese Malerei entstand offensichtlich, nachdem man die Tür zugemauert hatte, die sich einst hier befand. Lateinische Schriftzeichen überdecken teilweise das Fresko, und ein Weihekreuz wurde später über das Ganze gemalt. Es ist anzunehmen, dass vor jeder neuen Bemalung die alte übertüncht wurde. Als die Kirche das Haus der evangelisch - reformierten Gemeinde wurde, übermalte man auch die letzte Darstellung mit weißer Farbe. 1930 entdeckte man dann die Farbigkeit, vielleicht unter dem abblätternden Putz, wieder und holte sie vollständig ans Licht.

Die Orgel wurde 1885 von den Gebrüdern Rohlfing in Osnabrück gebaut.

Text: Monika van Lengen, Aurich - Broschüre: Rheiderlands Kirchen"