Die neue Halle entsteht auf einem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Beningaweg und der Wiesenstraße. Bauherr ist der Landkreis Leer. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für das 3. Quartal 2027 vorgesehen.
„Mit der Grundsteinlegung erreichen wir einen wichtigen Meilenstein für dieses bedeutende Projekt“, sagte Bürgermeister Heiko Abbas. „Die Meentelandhalle ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, unserer Schulen, unserer Vereine und unserer Stadt.“
Hintergrund des Neubaus ist die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule am Standort Wiesenstraße zum Schuljahr 2021/2022. Dadurch stiegen die Schülerzahlen deutlich an. Die bisherige Turnhalle erfüllt die Anforderungen für den Schulsport nicht mehr und ist inzwischen gesperrt. Auch für die Grundschule Weener bestand Handlungsbedarf, da der Sportunterricht bislang in der Enno-Beck-Halle außerhalb des Schulstandortes stattfindet.
Die neue Dreifeldhalle wird künftig von der Grundschule Weener, der Oberschule Weener sowie von Sportvereinen und weiteren Gruppen genutzt. Neben drei Halleneinheiten entsteht eine moderne, multifunktionale Sportstätte mit einem Mehrzweckraum und einer Tribüne für rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauer. Damit soll die Halle nicht nur für den Schul- und Vereinssport, sondern auch für kulturelle und integrative Angebote zur Verfügung stehen.
Der Name Meentelandhalle greift die Geschichte der Weeneraner Meentelande auf. Diese Flächen wurden früher gemeinschaftlich genutzt. Auch die neue Halle steht für dieses Prinzip: Sie wird ein Ort sein, an dem viele Menschen zusammenkommen und gemeinsam von den neuen Möglichkeiten profitieren.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe, die Nutzung von Regenwasser für Brauchwasser und WC-Spülungen, zusätzliche Fahrradstellplätze sowie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die Außenanlagen werden energiesparend und insektenfreundlich beleuchtet.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 14,5 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis Leer zwei Drittel, die Stadt Weener ein Drittel. Für das Vorhaben wurde eine Förderung von bis zu drei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bewilligt.
Bürgermeister Heiko Abbas betonte in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die Meentelandhalle zeigt, was möglich ist, wenn Kommunen, Politik und Verwaltung gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Hier entsteht ein Ort für Sport, Begegnung und Gemeinschaft – weit über die Stadtgrenzen hinaus.“

