Verkauft wird das Gelände von der Erbengemeinschaft Schmidt aus Ostrhauderfehn. Der Kaufpreis für das gut einen Hektar große Areal liegt bei 410.000 Euro. „Für Weener ist dies wirklich ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Innenstadt. Nun haben wir viele Möglichkeiten, unsere Stadt hier weiter zu entwickeln“, so Bürgermeister Abbas bei der Schlüsselübergabe zum Gebäude am Donnerstagmittag.
„Die Option, die ehemalige Kornbrennerei zu kaufen, durften wir uns nicht entgehen lassen. Darum war für uns klar, dass wir einem Kauf zustimmen. Nun gilt es, eine richtungsweise Planung für das Gelände zu erstellen“, sagt dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Helmut Geuken. Ins gleiche Horn stößt auch die Chefin der CDU-Fraktion, Hildegard Hinderks: „Wir können so die Historie dieses besonderen Ortes erhalten und ihn gleichzeitig für die Zukunft sichern.“ Das Areal der ehemaligen Ecks-Fabrik steht unter Denkmalschutz und darf darum nur sehr moderat umgestaltet werden.
„Wir setzen hier auf eine grundlegende Sanierung und Erweiterung des Geländes. Die Förderkriterien in der Dorfregion Rheiderland geben uns da viele Möglichkeiten – eine hervorragende Sache für Weener“, sagt Hannes Mörtel. Dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat stimmt hier auch Jens Scheffer als Vorsitzender der UWG im Rat zu. „Mit vielen Sanierungsmaßnahmen durch die Städtebauförderung haben wir in Weener schon gute Erfahrungen gemacht. Das wird hier auch zum Tragen kommen.“ Das Ecks-Gebäude wird durch die Stadt Weener im Rahmen der Städtebauförderung gekauft. Das bedeutet, dass zwei Drittel der Kaufsumme durch Fördergeld unterstützt werden.
„Es ist ein guter Tag für Weener, ein guter Tag für unsere Stadtgeschichte und ein guter Tag für die Städtebauförderung. Ich möchte insbesondere noch einmal der Familie Schmidt für die konstruktiven Verhandlungen danken und dass, wir dieses Areal nun übernehmen können“, sagt Bürgermeister Abbas abschließend.

