Am Mittwochabend wurden die ersten vier mobilen AED-Geräte (Automatisierter externer Defibrillator) an die Feuerwehren Weener, Holthusen, Weenermoor und Oberrheiderland übergeben. Dazu trafen sich die Führungskräfte der vier Feuerwehren mit Stadtbrandmeister Jörg Fisser und Bürgermeister Heiko Abbas im Feuerwehrhaus Weener. „Im ersten Schritt rüsten wir die Feuerwehrfahrzeuge mit den mobilen AED aus, so dass bei jedem Einsatz ein solcher Defibrillator mit an Bord ist“, erklärte Stadtbrandmeister Fisser. „Im nächsten Schritt erhalten auch die Feuerwehrhäuser an den Außenwänden einen AED, der im Notfall von jedem genutzt werden kann“, ergänzt Bürgermeister Abbas. Für das Jahr 2027 sollen dann weitere Standorte im Stadtgebiet mit AED-Geräten ausgerüstet werden.
„Ziel ist es, möglichst flächendeckend AED-Geräte zu installieren, die im Ernstfall genutzt werden können“, so Abbas. Damit setzt die Stadtverwaltung eine Initiative der Grünen-Fraktion im Rat um, die einstimmig beschlossen wurde. Nach intensiver Prüfung ist die Stadt Weener hier die Zusammenarbeit mit der Björn-Steiger-Stiftung eingegangen. Diese stellt sich für die Wartung und den Austausch der Geräte zur Verfügung, bietet Schulungen an und engagiert sich für mehr Aufmerksamkeit zum Thema Herzinfarkt.
„Mit den mobilen und stationären AED können Menschen bei einem Herzinfarkt schnell reanimiert werden. Die Bedienung ist dabei so einfach gestaltet, dass man keine medizinischen Fachkenntnisse benötigt. Jeder kann in diesen Momenten helfen, denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde“, erklärt Abbas die Beweggründe hinter der Anschaffung der Geräte. Bereits an verschiedenen Stellen gibt es schon heute AED-Geräte, wie beim Tichelmarkt oder den Turnhallen der Grundschulen. „Diese Angebote wollen wir nun Stück für Stück ausbauen – beginnend bei unserer Feuerwehr.“

