Georgskirche

Evangelisch - reformierte Kirche Weener

Man findet sie nicht so leicht, die bei ihrer Erbauung im frühen 13. Jh. dem Heiligen Georg geweihte Kirche. Zwar liegt sie auf dem höchsten Punkt der schon im 10. Jh. erwähnten Siedlung, ist aber in einer Baumgruppe verborgen, die sie schützend umgibt. Vom romanischen Bau sind Spuren von rundbogigen Fenstern und Türen erhalten. 1462 bekam die Kirche ihren polygonalen Chor.
1893 erweiterte man den Bau an der Nordseite um ein Querschiff. Der Glockenturm entstand 1738.

Von Westen her bietet sich ein zunächst ungewohnter Blick in den Innenraum. Das angebaute Querschiff, der durch eine Wand abgetrennte Chorraum, der zentrale Platz der Kanzel mit Abendmahltisch und -bank (1. Hälfte 17. Jh.) - in vielen Rheiderländer Kirchen findet man eine ähnliche Anordnung. Im Mittelpunkt des reformierten Gottesdienstes steht nicht die sakrale Handlung vor dem Altar, sondern das Wort Gottes, das von der Kanzel herunter verkündigt wird.

Vor der Ostwand erhebt sich eines der prächtigsten und qualitätvollsten Instrumente der "Orgellandschaft Ostfriesland". Es entstand in der Werkstatt des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger aus Hamburg in den Jahren 1709/10. Diese Orgel von europäischem Rang wurde 1779 - 1782 von Johann Friedrich Wenthin aus Emden mit den seitlichen Pedalgehäusen ergänzt und klingt seit 1982, nach gründlicher Restaurierung durch Jürgen Ahrend aus Leer - Loga, wieder in den ursprünglichen Klangverhältnissen.

Jeden ersten Sonntag im Monat findet um 17 Uhr ein Orgelkonzert statt.

Kirche: Kirchplatz 1 in 26826 Weener

Text: Monika van Lengen, Aurich - Broschüre: Rheiderlands Kirchen"

Evangelisch - reformierte Kirche Weener

Man findet sie nicht so leicht, die bei ihrer Erbauung im frühen 13. Jh. dem Heiligen Georg geweihte Kirche. Zwar liegt sie auf dem höchsten Punkt der schon im 10. Jh. erwähnten Siedlung, ist aber in einer Baumgruppe verborgen, die sie schützend umgibt. Vom romanischen Bau sind Spuren von rundbogigen Fenstern und Türen erhalten. 1462 bekam die Kirche ihren polygonalen Chor.
1893 erweiterte man den Bau an der Nordseite um ein Querschiff. Der Glockenturm entstand 1738.

Von Westen her bietet sich ein zunächst ungewohnter Blick in den Innenraum. Das angebaute Querschiff, der durch eine Wand abgetrennte Chorraum, der zentrale Platz der Kanzel mit Abendmahltisch und -bank (1. Hälfte 17. Jh.) - in vielen Rheiderländer Kirchen findet man eine ähnliche Anordnung. Im Mittelpunkt des reformierten Gottesdienstes steht nicht die sakrale Handlung vor dem Altar, sondern das Wort Gottes, das von der Kanzel herunter verkündigt wird.

Vor der Ostwand erhebt sich eines der prächtigsten und qualitätvollsten Instrumente der "Orgellandschaft Ostfriesland". Es entstand in der Werkstatt des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger aus Hamburg in den Jahren 1709/10. Diese Orgel von europäischem Rang wurde 1779 - 1782 von Johann Friedrich Wenthin aus Emden mit den seitlichen Pedalgehäusen ergänzt und klingt seit 1982, nach gründlicher Restaurierung durch Jürgen Ahrend aus Leer - Loga, wieder in den ursprünglichen Klangverhältnissen.

Jeden ersten Sonntag im Monat findet um 17 Uhr ein Orgelkonzert statt.

Kirche: Kirchplatz 1 in 26826 Weener

Text: Monika van Lengen, Aurich - Broschüre: Rheiderlands Kirchen"